MEXIKO

Nikki 03/04

Auszug aus Berichten von Nikkis Homepage
Hallo!
So, nun ist schon 26.12. Weihnachten ist vorbei. Mein erstes mexikanisches und ueberhaupt das erste weg von zuhause. Es war doch ziemlich anders als gewohnt, was damit anfing, das der 24. hier doch ein ganz normaler Arbeitstag ist, fuer meine Gasteltern heisst das: bis 23 Uhr in der Farmacia. Danach ging es dann zu einem Familienessen nach Catemaco, zur Familie meiner Gastmutter. Circa 20 Leute.
Um circa 2 brachen wir von da nach Hause auf, wo dann die Geschenke ausgetauscht wurden. Beobachtung: Es wurden, ausser von mir natuerlich, nur Klamotten verschenkt. So auch an mich: Ein Hemd und eine Kombination aus Jogginghose und Jacke. Anschliessend, so um 3, ging es dann in die Disco, meine Gasteltern natuerlich nicht. Weihnachten in der Disco? Andere Laender, ...
Die war jedenfalls brechendvoll, und auch als wir um 5.30 uns auf den Weg machten war das noch so und kamen sogar noch neue Leute dazu. Der 25. war dann ein ziemlich schlaffer Tag, stand logischerweise unter dem Eindruck der Erholung. Das war es an Neuigkeiten von der mexikanischen Weihnacht. Ich wuensche euch allen nochmal Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.
(...)
Ok, fangen wir wieder mit guten Wuenschen an: ein frohes, glueckliches und erfolgreiches 2004 euch allen! Und nun direct hinein ins Geschehen: die mexikanischen Feierlichkeiten zur begruessung des neuen Jahres: Im Grunde genommen war es recht aehnlich wie Weihnachten, wieder gab es ein Familienessen in Catemaco, dann um kurz vor 12 eine, wie mir inzwischen zugetragen wurde, urspruenglich spanische Sitte: 12 Trauben, die zu den 12 Schlaegen der Uhr zum Neujahr gegessen werden und gleichzeitig 12 Wuensche fuer das neue repraesentieren. Ganz schoen unbescheiden, wenn man mich fragt. Naja.
Anschliessend wurde dann mit Champagner angestossen, danach dann eine echt mexikanische Sitte: das "Verbrennen eines Alten ", der fuer die schlechten Dinge des vergangenen Jahres steht. Dabei handelt es sich natuerlich nicht um eine betagte Person sondern lediglich um eine Puppe in der Form derselben, die innerlich mit Boellern gefuellt ist. Dementsprechend faellt dann auch die Zeremonie aus, es dauerte Bestimmt eine halbe Stunde, bis wirklich alle Boeller explodiert waren. Beim Thema Boeller: richtiges Feuerwerk fand hier nicht statt, keinerlei Raketen o.ae., lediglich die eigentlich verbotenen Boeller. Die Neujahrsfeierlichkeiten waren fuer mich dann so um 3 zu Ende. (...)

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