VENEZUELA

Beekje
Mein Urlaub in Kolumbien!!
Meine Familie fuhr vom 16.02.- 24.02.2007 mit mir nach Kolumbien!! Es war dort wirklich super schoen!!
Die Tage zuvor hatte ich mich schon total gefreut, dass wir nun bald mal wieder verreisen! Und dann war es soweit: Unsere Reise startete am 16. am Vormittag. Nach dem wir unsere Stadt San Cristòbal verlassen hatten, fuhren wir als erstes nach San Antonio und dann weiter in die Stadt Pamplona. (total niedlich!!) Wir uebernachteten dort in einem Hotel, da es schon spaet war.
Natuerlich erlebte ich mal wieder so manch lustige Ereignisse... wir hatten uns verfahren und mussten nun mal schnell eine Abkuerzung nehmen.... also fuhren wir mit unserem Auto eine Einbahnstrasse entlang... dem Gegenverkehr entgegen!!!!
Hupende Autos und schimpfende Kolumbianer schreckten meinen Gastvater aber ueberhaupt nicht ab... er fuhr gemuetlich weiter! Als die Polizei uns dann anhielt, und uns fragte, was wir denn hier machen und uns sagte, dass wir in die falsche Richtung fahren, meinte mein Gastvater Mario nur: "Wir muessen hier nur mal kurz eine Abkuerzung nehmen..." Daraufhin meinten die Polizisten: "Ja, wenn das so ist, dann fahren Sie mal weiter, aber seien Sie vorsichtig!!" Ich musste so los lachen!!! Solche Kleinigkeiten liebe ich an Lateinamerika! Hier ist alles einfach viel unkomplizierter!!
Am naechsten Morgen ging es dann von Pamplona weiter nach Bucaramanga. Auf dem Weg in diese Stadt fuhren wir durch ein Dorf das Berlin hiess!! (Meine Gastmutter Marcela meinte nur zu mir: "Jetzt sind wir in Deutschland!!") Ja, es war aber wirklich ein DORF!! Denn hier gab es wirklich nur 1 Strasse, und ca. 20 Haeueser- total niedlich!! Aber es war dort sehr kalt... 8ºC! Und das in Suedamerika... die Kaelte bin ich wirklich nicht mehr gewoehnt!!! Die Menschen dort liefen alle mit ihren Ponchos und Pudelmuetze herum!
Von Bucaramanga ging es weiter in die Stadt Merellìn. Dort kamen wir am Abend an und verbrachten die naechsten 4 Tage dort. Merellìn ist eine wirklich schoene Stadt. Man kann ueberall die Berge sehen, das war total schoen!
Am 21.02. machten meine Familie und ich uns auf den Weg in die Stadt Bogotà. Unsere Fahrt dorthin ging wieder durch die Berge- es war traumhaft schoen!! Mir persoenlich hat diese Stadt aber nicht so gut gefalen, da es eine recht graue Stadt ist.
Wir blieben dort fuer 3 Tage, und dann ging es am 24.02. mit vielen tollen Erlebnissen nach Hause- nach Venezuela!!
Beekje
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Mein erstes AFS- Treffen in Barquisimeto
Wir fuhren am 19.10. abends um 22:00 in San Cristòbal zu siebt mit unserem Betreuer los.
Die Fahrt dauerte per Bus 9 Stunden!! Als wir also am Freitag um 7:00 in der Stadt waren, waren wir erst einmal ziemlich k.o.!! Wir verbrachten den halben Tag in der Wohnung eines AFSers und warteten darauf, dass es weiter ging... ;-) Um ca. 17:00 kamen wir dann auf einer Art Farm (super schoen) an.
Am naechsten Morgen gingen die "standard AFS Aktivitaeten" los... wir hatten echt jede Menge Spass!! Am Nachmittag gab es dann die altbekannte "Talentshow"! Wir San Cristobaler haben ein Theaterstueck vorgespielt, dass sich in der Schule abgespielt hat!! Das ganze natuerlich auf Spanisch!!! ;-))
Wir verbrachten den gesamten Tag dann mit Neuigkeiten ausstauschen und natuerlich jede Menge Bekanntschaften schliessen- wer kann schon sagen, dass er in der Schweiz, in Norwegen, in Thailand und in Neuseeland Leute kennt??? ;-)) ... ICH!!!
Tja, wusstet ihr eigentlich, dass wir in Deutschland einen Dschungel haben... nicht??...ich bis zu dem Wochenende auch nicht... aber wie beschreibt man bitte den Schwarzwald auf Englisch...so... black dschungel!!!;-))
Ja, am Sonntag (22.10.) fuhren wir dann alle morgens zurueck nach Barquisimeto. Dort verabschiedeten wir uns alle von einander und es ging wieder ab nach San Cristobal...10 Stunden Fahrt!!!
Als ich dann wieder am Bushof stand wartete ich... und wartete... hatte mich meine neue Familie vergessen??? Tja, nach einem Anruf in meinem neuem Heim stellte sich herraus, dass sie mich nicht abholen konnten, da unser Tor nicht auf ging... also musste ich mir ein Taxi nehmen... mir war echt nicht wohl bei dem Gedanken!!! Da sass ich nun in einem Auto das halb auseinanderfiel... Der Taxifahrer fragte mich erst einmal wo denn der Bezirk "Pueblo Nuevo" ist!!! Echt ermutigend... also versuchte ich ihm den Weg zu beschreiben...und er verstand mich sogar!!! ;-)) Ich war wirklich froh, dass ich auch dort ankam, wo ich hin wollte!!!
Hier ist alles super spitze, ich hoffe doch in Hamburg auch!! ;-))
Liebe Gruesse von Beekje
Kimjana 2005-2006
Mein Jahr in Venezuela
"Venezuela, ist das in Afrika??", "Da musst du aber vorher noch ´nen Selbstverteidigungs-Kurs machen!!" oder (von den etwas besser Informierten) "Venezuela ist schön, Hauptsache du kommst nicht nach Caracas!" ( das ist die Haupstadt, ich wusste das früher auch mal nicht), waren so die Reaktionen, wenn ich Freunden, Bekannten und Verwandten von meinem Austauschjahr nach Venezuela erzählt habe. Doch nichts konnte mich von dem Austausch abhalten und jetzt bin ich schon über ein halbes Jahr hier in Venezuela , wohlbehalten und ? in Caracas!! Und bis jetzt war es echt ein suuuuuuuuper Jahr fuer mich! Natürlich war es am Anfang manchmal etwas schwer, da ich noch nicht sehr gut (oder eher fast gar nicht) Spanisch gesprochen habe. Da kam mir vieles schon sehr spanisch vor =) . Doch es gab nie wirkliche Probleme, zumindest meine Fragen und Bedürfnisse zu formulieren, zur Not in Englisch.
Da ich jetzt, wie oben schon erwähnt, schon über ein halbes Jahr hier bin - was ich immer noch nicht fassen kann - habe ich auch schon eine ganze Menge erlebt!! Sogar sehr viel, das kann ich gar nicht alles in einem Bericht zusammenfassen!! Aber ein paar Dinge, über die mich viele Leute schon ausgefragt haben, warden wohl hineinpassen Wie z.B. Silvester!
Über Silvester bin ich mit meiner Gastfamilie nach Merida, einer sehr schönen Stadt in den Bergen gefahren. Das hört sich jetzt vielleicht gar nicht soooo spannend an, es war aber echt total lustig! Man muss dazu wissen, dass ich hier fünf (!) Geschwister habe und obendrein noch unüberschaubarviele Onkel, Tanten und Cousinen und Cousins, von denen viele mitgekommen sind! Schon die Fahrt (die ca. 12 Stunden gedauert hat) war daher sehr lustig! Als wir angekamen, konnte ich auch gleich sehen, dass sich die lange Fahrt gelohnt hatte! Wir wohnten in einem wunderschönen Häuschen, in den Bergen, direct neben einem Flüsschen!! Wie im Märchen=). Es hat mir auf jeden Fall sehr gefallen!
Wir haben uns jedoch gar nicht lange ausgeruht, wir haben beinahe jeden Tag etwas unternommen. Wir haben gegrillt, sind gewandert, haben in Flüsschen gebadet (ok eigentlich nur ich, das sind hier ziemliche Weicheier, wenn es um Kälte geht=)), sind mit der längsten Seilbahn der Welt gefahren, sind in einen Freizeitpark gefahren? und vieles mehr! Ausserdem sind wir zu einem Eisladen mit wirklich ALLEN Geschmäckern gegangen. Da hab ich (leider) Hallaka-Eis probiert (Hallaka: Teigtasche mit Fleisch, Rosinen, Paprika und vielem mehr gefüllt) , was in Wirklichkeit leider wie Erbrochenes schmeckte ?zumindest die anderen hatten ihren Spass mir beim Essen zuzugucken=)?
Und dann war da ja auch noch Silvester!! Es fing eigentlich alles sehr normal an, alle eifrig am Putzen, Helfen und Vorbereiten?Am späten Abend machten wir uns schick, wobei ich schon auf den ersten mir unbekannten Brauch stiess; alle beschmückten sich mit möglichst viel Goldschmuck, da man dadurch angeblich viel Geld im neuen Jahr erlangen soll. Demnach müsste eine meiner Tanten jedoch schon Millionärin sein, aber vielleicht kommt das ja erst am Ende des Jahres=)
Später hiess es dann, dem Buffet standhalten bis die Gäste kamen, wobei sich das Buffet mysteriöser Weise schon vorher um die Hälfte gelert hatte! 10 Minuten vor Neujahr wurden schliesslich Gläser mit Weintrauben (nein,kein Wein) verteilt. Da fragte ich dann schon etwas verwundert nach dem Sinn?Den habe ich dann um 00 Uhr sogleich "live" mitbekommen; Um Punkt 00 Uhr fingen alle an, sich wie wild die Weintrauben in den Mund zu stopfen, sich gleichzeitig für jede einzelne einen Wunsch für das neue Jahr zu wünschen und (so ganz nebenbei) sich gegenseitig ein frohes Jahr zu wünschen ?was man wegen der 12 Weintrauben im Mund natürlich nicht verstehen konnte, aber man wusste ja mehr oder weniger was der andere einem sagte.
Danach ging es sogleich weiter, mit der Verbrennung "des alten Jahres". Dafür hatte ich am Vormittag mit meinen Geschwistern aus Stöckern, Schachteln und alter Kleidung eine mit Böllern preparierte Puppe gebaut! Lebensgross! Die sollte für all die schlechten Dinge des vergangenen Jahres stehen. Ich war von der Idee so begeistert, dass ich sogleich eine Seite meines Tagebuches hinzugefügt hatte (natürlich mit schlechten Erlebnissen). Diese Puppe haben wir dann verbrannt. Das war spektakulär! Wegen der Böller und Knaller verbrannte sie nicht einfach, sondern funkensprühend und knatternd langsam zu Grunde ging. Danach böllerten einige Cousins noch eine Weile, einige Erwachsene gingen schon zu Bett und ich beendete das Jahr 2005 mit meinen Geschwistern und Cousins tanzend, spielend, redend und auf jeden Fall sehr nett.
Am nächsten Tag fuhren wir sogleich zurück nach Caracas. Die Fahrt verlief auffallend ruhiger als die Hinfahrt, da alle noch sehr müde von der vorherigen Nacht waren. Zurück in Caracas konnte ich noch ungefähr eine Woche die Weihnachtsferien geniessen bevor die Schule wieder anfing.
Falls mein Silvester 2005/2006 euch noch nicht davon überzeugt hat, dass Venezuela ein tolles Land ist? das ist nur eines von vielen tollen Erlebnissen, die ich hier schon erlebt habe. Selbstverständlich habe ich hier auch schon Zeiten durchlebt, in denen ich Deutschland, meine Familie und Freunde sehr vermisst habe, jedoch hat mir die Freundlichkeit und Offenheit der Leute hier in meiner Umgebung immer wieder geholfen dies zu verdrängen und mein Austauschjahr zu geniessen.
Viele liebe Gruesse,
Kimjana

Unser Komiteeleben





